Wissenswertes über Alpakas und Lamas

Alpakas und Lamas zählen zu den Neuweltkameliden, ihre Ursprungsländer sind Südamerika.

Lamas sind große Tiere, im Körperbau wie Guanakos, jedoch in verschiedenen Farben und wurden auch in ihren Ursprungsländern als Lastenträger benutzt. Man unterscheidet leicht-, mittel- und stark bewollte Tiere, sowie Suri Lamas. Alpakas sind kleiner und werden in Südamerika schon immer zur Wollproduktion gezüchtet. Alpakafaser zählt zu einer der feinsten und edelsten Fasern der Welt! Hier unterscheidet man Huacaya und Suri Alpakas.

Alpakas und Lamas bringen im Jahr ein Fohlen zur Welt, auch Cria genannt.

Da es sich um Herdentiere handelt, sollten immer mindestens zwei bis drei Tiere zusammen gehalten werden. Sie benötigen einen großen Auslauf um sich bewegen zu können, die beweidete Fläche sollte daher mindestens 1000m2 für 2 Tiere betragen. Außerdem benötigen sie einen zugfreien, wettergeschützten Unterstand. Da Alpakas und Lamas Schwielensohler sind, eignen sie sich hervorragend zur Beweidung empfindlicher und mit Maschienen schlecht zu bewirtschaftenden Flächen z. Bsp. steilen Hanglagen. Somit stellen sie durch ihre unkomplizierte Haltung auch duchaus eine Alternative für die Landwirtschaft dar. Alpakas und Lamas fressen Heu und Gras. Da Neuweltkameliden wiederkauen, benötigen sie gutes, strukturreiches Futter. Heu muss deshalb das ganze Jahr über angeboten werden.

In Europa werden Alpakas und Lamas auch als Haus- und Begleittiere geschätzt, das Vlies (Wolle) wird im kleinen Rahmen verarbeitet. Da Alpaka- und Lamawolle frei von Lanolin ist, eignet sie sich auch hervorragend für Allergiker. Alpakafaser ist fein, kuschelweich, leicht und warm. Sie kann in verschiedenen Techniken zu edlen Endprodukten verarbeitet werden.

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